Portugal - Lissabon Strassenkunst, blauer Himmel... perfekter Aufenthalt

Ich habe für meine Weiterbildung ein paar freie Tage gebraucht, schliesslich musste ich noch einen mehrseitigen Bericht fertig schreiben. Wie geht das besser, als ins Flugzeug zu steigend und im Ausland die Muse zu treffen? :) Natürlich war bbacksoon wieder mein Reisebüro, so dass ich erst am Vortag der Abreise wusste, welche Sprache meine Muse sprechen wird

Bereits bei der Anreise war ich hin und weg. Ich bin im Februar von Zürich (aus der Kälte raus) los und landete bei sonnigem Wetter. Morgen uns 8h bereits von der Sonne begrüsst zu werden, hat schon seinen besonderen Reiz

Vom Flughafen rein in die Stadt

Mit der Metro ist die Innenstadt in rund 40 Minuten zu erreichen. Von da aus sind es nur ein paar Minuten zu Fuss zu meinem Hotel gewesen. Ich stellte auch sehr schnell fest, dass Lissabon die Fussgänger-freundlichste Stadt überhaupt ist, in der ich je war. Alles war in kurzer Zeit zu Fuss zu erreichen. Und wenn es für mich dann doch zu steil wurde oder zu weit weg, sind die bekannten Strassenbahnen schnell verfügbar und haben viele Haltestellen. Die Strassenbahnen haben zum Teil noch alte Abteile, mit Holzbänken. Einige Linien sind sehr touristisch, da wo die längste Schlange war habe ich einen grossen Bogen darum gemacht. Es lohnt sich, eine Spazierpause in einem Tramabteil einzulegen.

Für unterwegs empfehle ich: kaufe dir direkt beim Flughafen eine wiederaufladbare Metrokarte. Entweder mit Einzelfahrten laden oder Tageskarte drauf. Wähle weise, ich habe die Tageskarten kaum genutzt, da ich die Stadt zu Fuss erkundet habe.

Unterwegs in der Stadt

Alles ist nah beieinander, so dass ich kaum Bus, Tram oder die überteuerten Tuk-Tuks genutzt habe. Zu Fuss gibt's auch einiges mehr zu entdecken. Zum Beispiel die schönen Gehwege, denn die sind aus Kalkstein und vulkanischem Basalt. Die hohe Kunst eines Steinsetzers

Shopping

Zu meinem Erstaunen war ich in den 2 Tagen in Lissabon kaum in Shoppingwahn ausgebrochen. Ich habe mir mit ShowAround einen Tourguide gebucht und der hat mich durch die Gassen geführt, wo sonst nicht viele Touristen sind. Die alten Gassen hatten ihren Charme und ich fand viel Kunst, die sich wie selbstverständlich eingefügt hat. Ich fand, an jeder Strassenecke gab es was zu entdecken: Strassencafés, interessante Bauweise, Strassenkunst...  von allem etwas. Da vermisste ich das Shoppen kein Stück (unglaublich, dass ich so etwas überhaupt zugebe).

Mein persönliches Highlight

Ein Highlight für mich war das Convent do Carmo. Ein ehemaliges Kloster, dass beim grossen Erdbeben von 1755 zerstört wurde. Ein Flügel wurde restauriert, dort wo sich nun die Nationalgarde aufhält. In den restlichen Ruinen werden im Sommer Konzerte aufgeführt.

Der Stadt wird hier keinerlei Genüge getan, wenn ich euch meine Highlights erzähle. Ich war von der Gastfreundschaft und offenen Art der Portugiesen angetan und habe mich einmal quer durch die typische Landesküche gefuttert. In den drei Tagen habe ich längst nicht alles gesehen. Aber für mich ist klar geworden: nicht ohne Grund ist Lissabon eine der Top-Destinationen für Städtetrips in Europa.

Drei Dinge, die du in Lissabon gemacht haben musst:

  • Pastel de Nata. Eine kleine sündige Süssigkeit. Diese gibt es in vielen Cafés zu bestellen. Diese kleine Blätterteigtörtchen sind nicht allzu gross, ideal für deine Kaffeepause
  • Ideal auch zur Mittagszeit ist eine Pause im Time Out Market. Ein Food-Court mit 26 Restaurants, 8 Bars und eine Handvoll Shops zum Verweilen
  • Abends geniesse die Fado-Musik zu einem typischen portugiesischen Abendessen. Die Fado-Musik wurde von Seefahrern gesungen und gehört zum Vermächtnis der Armenviertel dieser Stadt. Eher melancholisch und nichts für Musikgegner, aber eine schöne Begleitung zum Essen.

 

Weitere Tipps für Aktivitäten von Get your guide und mir empfohlen: